Systemstellen
Das Systemstellen ist eine Art Sprache. Aufstellungen sprechen zu uns, nonverbal, und wir verstehen sie entsprechend ganzheitlich.
Systemstellen - was ist das?
Es lässt sich vielleicht am ehesten mit dem Hören von Musik vergleichen. Obwohl die meisten von uns nichts von Musiktheorie verstehen und kein Instrument beherrschen, wirkt Musik auf uns sofort und in dem Moment, in dem wir sie hören. Wir wissen genau, ob sie uns gefällt und uns gut tut oder nicht. Dieses Wissen kommt durch die direkte Wirkung der Musik auf uns und nicht durch unser Verstehen der Zusammenhänge der einzelnen Töne und Harmonien.
Da wo wir Vieles schon verstehen und doch noch etwas fehlt, kann die Sprache des Systemstellens eine wunderbare Ergänzung sein.
Oder wir möchten einmal ganz anders an ein Thema oder ein Anliegen herangehen. Vielleicht weil Verstehen nicht das passende Mittel ist, sich dem Anliegen zu nähern, oder weil zu frühes Verstehen die Kreativität im Prozess behindern würde.
Es gibt so viele gute Gründe dafür eine Aufstellung zu machen, wie es Menschen und Wünsche gibt, das Leben leidensfreier und reicher zu gestalten und zu erleben. In diesem Sinne kann man sagen, die Aufstellungsarbeit ist so kreativ wie ihre Benutzer.
Wie funktioniert Systemstellen?
Wir erkennen beim Systemstellen Muster. Diese Muster sind oft leiderzeugend oder leidverlängernd. Durch klärende Veränderungen während des Aufstellungsprozesses können neue Mustermöglichkeiten auftauchen und erkannt werden, Möglichkeiten, die uns mehr Freiheit lassen und uns mehr ins Leben einladen. Mit Hilfe von Repräsentanten stellen wir unser Bild auf und arbeiten daran, bis es uns mehr Raum gibt, in die erwünschte Richtung zu gehen.
Was wir damit im Leben anfangen, liegt ganz bei uns.
Wir haben immer die Wahl.


